Der Bauernprotest in Nürnberg beginnt mit zwanzigminütiger Verspätung, die Landwirte stehen im selbst gemachten Stau. Als es dann losgeht, dürfte sich ein flaues Gefühl bei Markus Söder eingestellt haben. Klar, das ist Nürnberg, seine Stadt. Als er aber namentlich begrüßt wird, droht der Freitagvormittag des Ministerpräsidenten ungemütlich zu werden: Buhrufe, Pfiffe, unüberhörbar. Droht hier gar ein zweites Erding, ein Auftrittsdebakel?
PolitikDas Duell der Bauernversteher
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In Nürnberg kommen etwa 5000 Landwirte mit ihren Traktoren auf den Volksfestplatz, um gegen gekürzte Vergünstigungen des Bundes für Agrardiesel zu demonstrieren.
Daniel Karmann/dpaFür Aiwangers Partei geht es darum, die Zustimmung auf dem Land auszubauen. Für die CSU steht ihre Existenz als Volkspartei auf dem Spiel.
Von Andreas Glas, Johann Osel, Olaf Przybilla und Christian Sebald, München/Nürnberg
