Corona-Regeln:Söder offen für Ende der Maskenpflicht im Nahverkehr

Corona-Regeln: Noch ist das Tragen einer Maske im öffentlichen Nahverkehr in Bayern geboten. Doch bald könnte sich das ändern.

Noch ist das Tragen einer Maske im öffentlichen Nahverkehr in Bayern geboten. Doch bald könnte sich das ändern.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Laut Bayerns Ministerpräsident könnte das Tragen einer Maske in Bussen und Bahnen schon bald freiwillig sein - unter einer Bedingung.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erwägt eine Abschaffung der Maskenpflicht zum Schutz vor Corona-Infektionen im öffentlichen Nahverkehr. "Wir werden bei gleichbleibender Infektionslage über die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr nachdenken", kündigte Söder im Münchner Merkur für sein Bundesland an.

"Im Dezember, spätestens im Januar, könnte die obligatorische Maskenpflicht bei gleichbleibender Lage in eine freiwillige Empfehlung umgewandelt werden", sagte Söder der Zeitung. Angesichts sinkender Zahlen sei eine generelle Vorgabe "bald nicht mehr angemessen".

Die aktuelle Fassung der bayerischen Infektionsschutzverordnung, die eine Maskenpflicht vorsieht, gilt noch bis 9. Dezember. Zuerst hatte Schleswig-Holstein einen Vorstoß unternommen, die Maskenpflicht zu kippen, war damit aber zunächst auf ein geteiltes Echo gestoßen.

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