Corona-Krise in Bayern:Wie das Kleeblatt-Konzept Leben retten soll

Lesezeit: 4 min

Coronavirus in Bayern: Transport eines Intensivpatienten

Innerhalb Bayerns ist es schon geschehen, nun könnten am Freitag Covid-Kranke in andere Bundesländer transportiert werden.

(Foto: dpa)

Bayerns Intensivstationen sind am Limit, deshalb werden nun rund 50 Patientinnen und Patienten in andere Bundesländer verlegt. Auch die Luftwaffe soll helfen. Kann das auf die Schnelle funktionieren?

Von Maximilian Gerl, Matthias Köpf und Clara Lipkowski

Ob er so eine Situation schon mal erlebt habe? Marc Gistrichovsky, Leiter der Integrierten Leitstelle Nürnberg, fällt das Elbe-Hochwasser 2002 ein. "Da haben wir Sandsäcke für ganz Deutschland geordert", sagt er am Telefon. Aber das hier sei etwas Neues. Denn weil es auf Bayerns Intensivstationen eng wird, sollen nun rund 50 Patienten schnellstmöglich in andere Bundesländer verlegt werden - mitorganisiert von Gistrichovsky und seinen Kolleginnen und Kollegen. Und das nicht nur mitten in einer Pandemie mit allerorten begrenzten Kapazitäten, sondern auch nach einem völlig neuen Konzept namens Kleeblatt. "Das hat noch nie jemand gemacht", sagt Gistrichovsky.

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