Ein kalter Novembertag in Regensburg, ein Café in der Nähe des Doms. Ulrich Weber geht kurz raus, eine rauchen, da biegt der Bischof ums Eck. So ein Zufall. Keine zwei Minuten dauert das Straßengespräch, dann geht Weber zurück ins Café, der Wind hat sein Haar zerzaust. Alles friedlich mit dem Bischof, „wir haben uns einen guten Tag gewünscht“.
Missbrauch in der Kirche„In katholischen Einrichtungen ist die Wahrscheinlichkeit von Missbrauch am niedrigsten“
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Sagt ausgerechnet Ulrich Weber, der Hunderte Opfer in der katholischen Kirche ermittelt hat. Über den erstaunlichen Erfolg eines Mannes, den alle unterschätzt haben. Womöglich sogar die Kirche selbst.
Von Andreas Glas, Regensburg
