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Bayern:Busfahrer drohen mit weiteren Streiks

Die Gewerkschaft Verdi hat für kommende Woche erneut Warnstreiks im privaten Omnibusgewerbe in Bayern angedroht. Da private Busse auch im öffentlichen Nahverkehr fahren, könnte das mancherorts Einschränkungen bedeuten, etwa bei der Schülerbeförderung. Verdi stellte am Freitag der Arbeitgeberseite ein Ultimatum: Sollte bis Mittwoch, zehn Uhr, kein "verhandelbares Angebot" vorliegen, werde man zeitnah zu "längeren Streiks" aufrufen. Schon im September waren Busfahrer in acht bayerischen Städten im Kampf um mehr Lohn in den Ausstand getreten. Weitere Aktionen wird es zudem im öffentlichen Dienst geben: Für Montag hatte Verdi bereits "flächendeckende Warnstreiks" für "alle Arten von Dienststellen und Einrichtungen" angekündigt. Diesem Aufruf schlossen sich am Freitag Beschäftigte der Arbeitsagenturen Ingolstadt, Freising/Erding, Kempten, Landshut/Pfarrkirchen, München, Nürnberg und Weiden an. Kliniken, Kitas und Müllabfuhren stehen ebenfalls auf der Streikliste. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft rief ihre Mitglieder für Montag zum Streik auf, geplant sind Aktionen in mehreren Städten.

© SZ vom 17.10.2020 / maxi

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