Religion und Brauchtum"Bräuche und Rituale sind ein Haltepunkt im Zeitenstrom"

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Fumon Nakagawa Roshi bei der Meditation im niederbayerischen Zen-Kloster Eisenbuch.
Fumon Nakagawa Roshi bei der Meditation im niederbayerischen Zen-Kloster Eisenbuch. (Foto: Sebastian Beck)

Beten, räuchern, meditieren - die Menschen scheinen über alle Konfessionen hinweg ein Grundbedürfnis nach heiligen Handlungen zu haben. Warum ist das so?

Von Sebastian Beck und Hans Kratzer

Von München nach Japan sind es gerade einmal 100 Kilometer. Zumindest kommt man sich an diesem Abend ein wenig so vor, als sei man im Fernen Osten - und nicht im niederbayerischen Weiler Eisenbuch. Mitten im Hügelland steht dort der alte Gasthof, der in den Neunzigerjahren zum Zen-Kloster mit dem Namen Daihizan Fumoji umgebaut wurde. Ganz oben unterm Dach sitzt Zen-Meister Fumon Nakagawa Roshi noch eine letzte Runde an diesem Mittwochabend. Wobei das Wort "sitzen" seine äußere Erscheinung nur unzureichend umschreibt.

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