Im Bodensee ist ein 25-Jähriger vor den Augen seiner Freunde untergegangen. Die Polizei geht davon aus, dass der junge Mann im tiefen Wasser im Bereich der Reutiner Bucht ertrunken ist. Suchmaßnahmen blieben bisher erfolglos. Laut Polizei hatte der 25-Jährige am Samstag zusammen mit Freunden zwei Motorboote gemietet. Die Gruppe fuhr damit in die Reutiner Bucht und ging relativ weit draußen auf dem See baden.
Auch der 25-Jährige, der ein unerfahrener Schwimmer gewesen sein soll, sei ins Wasser gesprungen. „Als er immer weiter vom Boot weggetrieben wurde, ging er plötzlich vor den Augen seiner Freunde unter“, hieß es von der Polizei.

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Die Begleiter des jungen Mannes wählten den Notruf, doch trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen, an denen sich zehn Boote und ein Hubschrauber der Schweizer Rettungsflugwacht beteiligten, wurde der Mann nicht gefunden. Die Suchmaßnahmen sollen in den nächsten Tagen fortgesetzt werden. Das Wasser ist laut Polizei an der Unfallstelle 20 bis 30 Meter tief. Ein Schwimmen von dort zum Ufer ist auch für erfahrenere Schwimmer kaum zu bewältigen.
Auch in Altötting, Mamming und am Sylvensteinsee gibt es tödliche Badeunfälle
Es sollte am Wochenende nicht der einzige tödliche Badeunfall in Bayern bleiben. Am Sonntag haben Badegäste einen leblosen Mann in einem Badeweiher in Mamming (Landkreis Dingolfing-Landau) entdeckt. Der 82-Jährige trieb auf dem Bauch liegend im Wasser. Ein Notarzt konnte ihm nicht mehr helfen, wie die Polizei mitteilte. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zu den Umständen des Todes.
Und auch in einem Baggersee bei Altötting ist am Sonntag ein Mann ertrunken. Eine Angehörige bemerkte am Sonntag, dass der 78-Jährige bewusstlos auf der Oberfläche trieb. Der Senior wurde zunächst erfolgreich reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb er allerdings einen Tag später. Am Sylvensteinsee starb zudem ein 79-Jähriger bei einem Badeausflug mit seiner Ehefrau.

