„Armes Deutschland“, hat neulich ein Fahrgast geseufzt, als ein Regionalzug von München nach Ingolstadt kurz vor Dachau lange Zeit stillstand, weil wieder mal etwas nicht klappte bei der Bahn. „Wofür zahlen wir denn Steuern?“, schimpfte bei anderer Gelegenheit eine Frau, die im bayerischen Nahverkehr Ähnliches erlebte. Bei nicht wenigen Fahrgästen macht sich angesichts der Dauermisere der Bahn eine Verdrossenheit breit, die bisweilen schon in Staatsverdrossenheit umschlägt.
MeinungMissstände bei der BahnEs braucht radikale Offenheit – auch von Bayerns Staatsregierung
Kommentar von Klaus Ott
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Bei der Bahn liegt vieles im Argen. Darüber muss offen kommuniziert werden, auch von der Politik. Sonst wird aus der Bahnverdrossenheit schnell Staatsverdrossenheit.
