Nach Zugunglück von Garmisch-PartenkirchenBahn plant Millionenklage gegen Ex-Manager

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Marode Betonschwellen, hier Arbeiten an einer Bahnbaustelle der ICE-Strecke zwischen Nürnberg und Bamberg, waren verantwortlich für das Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen.
Marode Betonschwellen, hier Arbeiten an einer Bahnbaustelle der ICE-Strecke zwischen Nürnberg und Bamberg, waren verantwortlich für das Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen. Daniel Vogl/dpa

Die einstigen Führungskräfte sollen Hinweisen auf serienweise marode Betonschwellen nicht konsequent nachgegangen sein. Das gilt als Signal, dass die heutige Konzernspitze aufräumen will.

Von Klaus Ott

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Fünf tote und viele verletzte Fahrgäste, und dann zwei Freisprüche: „Ist also niemand schuld?“, fragte Thomas Lenz, Vorsitzender Richter am Landgericht München II am Ende des Prozesses um das Zugunglück Mitte 2022 in Garmisch-Partenkirchen. „Ist das Gerechtigkeit?“ Ein Fahrdienstleiter und ein Verantwortlicher für die Bahnanlagen in der Region Garmisch-Partenkirchen waren wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung angeklagt gewesen. Doch das Landgericht befand, die beiden seien nicht schuld an dem Unfall gewesen.

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