Bad ReichenhallSchwer verletzter Wanderer zwischen zwei Gewittern gerettet

Die Besatzung des Kitzbüheler Rettungshubschraubers „Christophorus 4“ nutzte schließlich ein kurzes Wetterfenster, setzte eine Notärztin am Mittelstaufen ab und barg den Verletzten wenig später. (Symbolfoto)
Die Besatzung des Kitzbüheler Rettungshubschraubers „Christophorus 4“ nutzte schließlich ein kurzes Wetterfenster, setzte eine Notärztin am Mittelstaufen ab und barg den Verletzten wenig später. (Symbolfoto)
Foto: Matthias Bein/dpa

Ein 22-Jähriger verletzt sich bei einer Wanderung schwer am Bein. Die Rettung wird zum schwierigen Unterfangen.

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Zwischen zwei schweren Gewittern haben Einsatzkräfte einen verunglückten Wanderer vom Hochstaufen bei Bad Reichenhall gerettet. Der 22-Jährige aus Sachsen war am Donnerstag an der Abzweigung zum Mittelstaufensteig gestürzt und hatte sich dabei am Bein eine tiefe Schnittverletzung bis zum Knochen zugezogen, teilte die Bergwacht mit.

Der Mann und seine Begleiterin mussten wegen eines ersten Gewitters jedoch zunächst in einem selbst eingerichteten Notbiwak ausharren. Nach Angaben der Bergwacht konnte der Verletzte, der selbst als Sanitäter arbeitet, seine Verletzung einschätzen und seine Begleiterin bei den Erste-Hilfe-Maßnahmen anleiten.

Wetterfenster ermöglicht Bergung

Ein Notarzthubschrauber aus Salzburg konnte den Einsatz wegen der Wetterlage zunächst nicht übernehmen. Die Besatzung des Kitzbüheler Rettungshubschraubers Christophorus 4 nutzte schließlich ein kurzes Wetterfenster, setzte eine Notärztin am Mittelstaufen ab und barg den Verletzten wenig später per Rettungstau. Wegen erneut aufziehender Nebel- und Gewitterwolken musste der Hubschrauber anschließend im Tal landen, wie es weiter hieß.

Währenddessen waren weitere Einsatzkräfte der Bergwacht von der Nordseite zum Unfallort aufgestiegen. In einer weiteren Wetterlücke holte der Hubschrauber schließlich auch die Notärztin, die Bergretter und die Ausrüstung vom Berg.

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