HitzewelleDie Auszeit im Schwimmbad ist teurer geworden

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Die Kosten für einen Schwimmbadbesuch können sich summieren – allerdings ist nicht alles teurer geworden, wie aktuelle Statistikdaten zeigen.
Die Kosten für einen Schwimmbadbesuch können sich summieren – allerdings ist nicht alles teurer geworden, wie aktuelle Statistikdaten zeigen. Daniel Karmann/dpa

Der Eintritt ins Schwimmbad kostet mehr, Bikinis sind auch teurer geworden, Badehosen jedoch günstiger. Statistiker haben allerhand Interessantes rund ums erfrischende Sommervergnügen zusammengetragen.

Wer in Freibädern oder Badeseen schwimmen will, muss dafür in Bayern im Schnitt gut drei Kilometer Anfahrt in Kauf nehmen. Die Eintrittspreise in Schwimmbädern sind im Vergleich zum Vorjahr kräftig gestiegen, ebenso die Kosten für das Eis in der Eisdiele. Weniger stark angezogen haben die Preise für Badebekleidung für Damen, die für Herren wurden sogar günstiger. Dies und anderes zeigen die Daten des Statistischen Landesamtes in Fürth.

Demnach sind die Eintrittspreise für Schwimmbäder zwischen Juli 2024 und Juli 2025 um 5,4 Prozent gestiegen. Preise für Bikinis und Badeanzüge legten um 1,2 Prozent zu, Badehosen hingegen konnten in diesem Sommer um 3,8 Prozent günstiger erworben werden, wie das Landesamt mitteilte.

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Für einen Eisbecher oder ein Dessert im Restaurant oder Café mussten Naschkatzen demzufolge diesen Juli 4,0 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor. Hingegen sanken in dieser Zeit die Preise für Speiseeis im Einzelhandel um 1,2 Prozent. Zum Vergleich der jeweiligen Entwicklung: Der Verbraucherpreisindex aller Waren und Dienstleistungen privater Konsumenten lag im Juli 2025 um 1,9 Prozent über dem Vorjahresmonat.

Im Schnitt liegen im Freistaat demnach zwischen dem Wohnort und der nächsten Freiluft-Badegelegenheit (Frei- und Strandbäder sowie sogenannte EU-Badestellen an Gewässern) 3,3 Kilometer Luftlinie. Die kürzesten Wege haben die Oberbayern, die im Schnitt 2,8 Kilometer anreisen müssen. Oberfranken hingegen müssen 4,3 Kilometer auf sich nehmen.

Rechnet man übrigens auch noch Thermen, Erlebnis- und Hallenbäder hinzu, beträgt die durchschnittliche Entfernung zum kühlenden Nass in Bayern durchschnittlich 2,7 Kilometer.

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Von Franziska Jahn

Damit sich alle sicher im Wasser erfrischen können, beaufsichtigt in den Schwimmbädern qualifiziertes Fachpersonal den Badebetrieb. Bei der Ausbildung zur Fachangestellten beziehungsweise zum Fachangestellten für Bäderbetriebe gab es zuletzt einen Anstieg: Im Jahr 2023 begannen demnach 90 Personen in Bayern eine Ausbildung, das ist ein Anstieg zum Vorjahr um 23,3 Prozent.

Zugleich schlossen 85 Männer und Frauen die Ausbildung erfolgreich ab – was einem Rückgang um 29,8 Prozent entspricht. Die meisten Auszubildenden bringen einen Realschulabschluss mit – das mittlere Einstiegsalter liegt bei 18 Jahren. Die Meisterprüfung legten 23 Männer und acht Frauen erfolgreich ab. Auch im Vorjahr 2022 gab es exakt 31 neue Meisterinnen und Meister.

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