Kaiserburg in Nürnberg

Nürnberg zählte im Spätmittelalter zu den Zentren des Reichs, viele Reichsversammlungen und Hoftage fanden dort statt. Das Wahrzeichen der Stadt, die Kaiserburg, spiegelt das bis heute wider. Besucher können den Palast mit den Kaisergemächern, den Rittersaal und die Doppelkapelle besichtigen.

In der Kemenate, die nach der fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut wurde, befindet sich das Kaiserburg-Museum. Ausgrabungsfunde, Bauteile, Modelle und Rekonstruktionszeichnungen erzählen hier lebendig die Geschichte. Die Burg liegt in der Nürnberger Innenstadt, es sind keine Besucherparkplätze vorhanden. Allerdings ist sie mit der Tramlinie 4, mit dem Bus 36 und mit der U-Bahn zu erreichen.

Wegen Bauarbeiten ist der Sinwellturm derzeit für Besucher geschlossen. Außerdem ist der Zugang zum Burggarten momentan nur über das Gartentor am "Ölberg" oder über den Bürgermeistergarten vom Neutor aus möglich, der "Himmelsberg" bleibt gesperrt.

Übrigens: Die Kaiserburg ist nicht die einzige mittelalterliche Festung in der Umgebung. Wer nach dem Besuch noch nicht genug hat, kann zum Beispiel einen Abstecher zur Burg Waischenfeld, Rabenstein oder Egloffstein machen. Von Sophia Baumann

Bild: dpa 17. Januar 2020, 12:142020-01-17 12:14:50 © SZ.de/jana/kafe