Ein Jahr nach der Ausreise aus BayernTiba al Saadi will zurück nach Deutschland

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Die Kinder gehen nicht zur Schule: Tiba al Saadi berichtet im Videocall von ihren Problemen.
Die Kinder gehen nicht zur Schule: Tiba al Saadi berichtet im Videocall von ihren Problemen.
Illustration: Olivia von Pilgrim

Nach zehn Jahren ging Tiba al Saadi zurück nach Bagdad. Zusammen mit ihren drei Kindern, von denen zwei in Deutschland geboren sind.  Die freiwillige Rückkehrerin berichtet aus ihrem Alltag in der fremd gewordenen Heimat.

Von Nina von Hardenberg

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Es sind 40 Grad an diesem Tag Mitte Juni in Bagdad. „Zu heiß“, sagt Tiba al Saadi bei einem Video-Telefonat und tupft sich mit einem Tuch die Stirn. Sie habe eine Allergie und ein bisschen Fieber. Das komme von der Hitze. Das Wetter in ihrer Heimat hat sie noch nie leiden können. Sie liebe deutsches Wetter, vor allem den Winter, erzählte sie bei einem Gespräch vor einem Jahr. Da wohnte sie mit ihren drei Kindern noch in einer Flüchtlingsunterkunft in Fürth. Sie mochte ihr Leben, mochte das Land, in dem seit nunmehr zehn Jahren lebte und in dem ihre zwei jüngeren Kinder geboren waren. „Es ging uns dort gut.“

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:Nach zehn Jahren in Bayern: Warum Tiba al Saadi nach Bagdad heimkehrt

Zwei ihrer Kinder sind hier geboren und in Deutschland ist alles besser, sagt die Irakerin. Trotzdem kehrt sie in wenigen Tagen in ihre Heimat zurück. Die Geschichte einer sogenannten freiwilligen Ausreise.

SZ PlusVon Nina von Hardenberg

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