Erinnerung an den Anschlag in Ansbach:Eine grauenvolle Woche

Bombenanschlag in Ansbach

Bei einem islamistisch motivierten Anschlag sind am 24.07.2016 bei einer Explosion in Ansbach insgesamt 15 Menschen verletzt worden.

(Foto: dpa)

Würzburg, München und Ansbach - vor fünf Jahren erschüttern drei Anschläge kurz hintereinander ganz Bayern. Für Innenminister Herrmann "die schlimmsten Tage" im Amt. Und doch ist der Fall Ansbach anders.

Von Olaf Przybilla

Stefan Maurer war schon im Schlafanzug. Seit einigen Jahrzehnten betreibt er eine Kneipe in Ansbach, für das Musikfestival gleich ums Eck wollte er am Sonntag seinen Laden aber nicht aufsperren. Junge Leute, nicht seine Musik, er versprach sich nicht viel davon. Also lieber zum Annafest nach Forchheim. Zurück von dort, wollte er gerade zu Bett gehen, als es einen kurzen, dumpfen Schlag tat. Der ist jetzt fünf Jahre her, aber Stefan Maurer glaubt den Ton noch immer im Ohr zu haben. "Ein kurzer, dumpfer Schlag", sagt er. Und gleich nochmals, so als bekomme er den Ton nicht aus dem Gehörgang: "Ein kurzer, dumpfer Schlag."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
sherpa
SZ-Magazin
Der Mann, der den Mount Everest 25 Mal bezwang
Kaffee Koffein
Kaffee
"Sie dürfen nicht vergessen, Koffein gilt als Nervengift"
Wir sind Papst
Journalismus
Als die "Bild"-Zeitung den Anstand verlor
Die besten Tipps für Gesundheit und Sicherheit im Homeoffice
Psychologie
Wie konzentriertes Arbeiten gelingt
LGBT Lesbian couple love moments happiness concept; liebe freundschaft
Freundschaft und Liebe
"Ich bin mir sicher, dass das die stabileren Beziehungen sind"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB