Corona-Masken:Aiwangers Zettl-Wirtschaft

Coronavirus - Automobilzulieferer produziert Mundschutzmasken

Unternehmer Reinhard Zettl (links) stellte auf Maskenproduktion um, Hubert Aiwanger kam und lobte.

(Foto: Armin Weigel/dpa)

Bayerns Wirtschaftsminister protegiert in der Maskenfertigung früh einen Autozulieferer aus seiner Nachbarschaft - Angebote von Fachfirmen dagegen ignoriert er.

Von Uwe Ritzer

Vergangenen Mittwoch hatte Hubert Aiwanger einen formidablen Wutausbruch. Auf Facebook ging der bayerische Wirtschaftsminister auf Abgeordnete von FDP und SPD los, die es in Zeiten von dubiosen Maskengeschäften wagten, die Beschaffung von Corona-Schutzmasken durch die Staatsregierung zu hinterfragen. "Höchste Zeit", so schrieb der Minister, dass nicht Leute wie er sich dafür rechtfertigen müssten, beim Ausbruch der Krise vor einem Jahr alles Nötige organisiert zu haben. "Sondern auch diejenigen, die sich damals um nichts gekümmert haben und über Wochen abgetaucht waren und trotzdem ihre Diäten kassiert haben." Und die jetzt, so Aiwanger, "anderen in der Nase rum" bohren würden, "um vom eigenen Versagen abzulenken".

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Dinamo Kiev v Bayern München: Group E - UEFA Champions League
Julian Nagelsmann beim FC Bayern
Außenminister für Los Wochos
Young Woman in Bed with Insomnia; Besser schlafen
Besser schlafen
"Es entsteht ein Negativstrudel"
Robert Habeck und Christian Lindner
Prantls Blick
Der echte und der gefühlte Vizekanzler
Kapitol-Stürmung
Wie nah die USA an einem Putsch waren
neuanfang
SZ-Magazin
»Wer sich selbst kennt, hat einen riesigen Vorteil in Liebesbeziehungen«
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB