Vor dem ParteitagAfD Bayern: Mixl will Parteichef Protschka beerben

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Im bayerischen Landesverband der AfD zeichnet sich eine Kampfkandidatur um den Vorsitz ab.
Im bayerischen Landesverband der AfD zeichnet sich eine Kampfkandidatur um den Vorsitz ab. Foto: Daniel Karmann/dpa

Ringen um den AfD-Landesvorsitz in Bayern: Reinhard Mixl fordert Parteichef Stephan Protschka heraus und setzt auf Geschlossenheit. Brodelt es hinter den Kulissen?

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Beim Landesparteitag der AfD in Bayern in drei Wochen will der AfD-Bundestagsabgeordnete Reinhard Mixl den amtierenden Landesvorsitzenden Stephan Protschka herausfordern. Bei dem am 20. Juni beginnenden Parteitag in Passau wolle er für das Amt des Landeschefs kandidieren, sagte er auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatte die Bild-Zeitung berichtet. Protschka, der ebenfalls für die AfD im Bundestag sitzt, habe seine Kandidatur der Bild ebenfalls bestätigt, schrieb die Zeitung.

„Mein zentrales Anliegen ist es, die Partei zu einen und die Zusammenarbeit innerhalb des Landesverbandes zu stärken“, begründete Mixl seine Entscheidung. „Bayern steht vor großen politischen Herausforderungen, denen wir nur mit Geschlossenheit, Professionalität und klarer politischer Ausrichtung erfolgreich begegnen können.“

Die Kandidatur Mixls reiht sich in anhaltende innerparteiliche Spannungen im bayerischen Landesverband ein. Bild sprach von einem „Machtkampf“ und einer „Kampfkandidatur“.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Reinhard Mixl will den amtierenden Landesvorsitzenden Stephan Protschka als Chef ablösen.
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Reinhard Mixl will den amtierenden Landesvorsitzenden Stephan Protschka als Chef ablösen. Foto: Carsten Koall/dpa

Mixl betonte, es gehe ihm darum, interne Auseinandersetzungen zurückzustellen und stattdessen die gemeinsame politische Arbeit in den Mittelpunkt zu rücken. „Mir ist wichtig, alle Mitglieder mitzunehmen und den Fokus wieder auf die gemeinsame politische Arbeit zu richten. Geschlossenheit, gegenseitiger Respekt und eine konstruktive Zusammenarbeit müssen Vorrang vor internen Auseinandersetzungen haben. Nur eine geeinte Partei kann die Interessen der Menschen in Bayern wirkungsvoll vertreten.“

Ziel sei es, das politische Profil des Landesverbandes zu schärfen, Ziele zu präzisieren und politische Positionen klar, verständlich und überzeugend zu kommunizieren.

Für seine Kandidatur stellte Mixl nach eigenen Angaben ein Team mit dem Landtagsabgeordneten Dieter Arnold und dem Bundestagsabgeordneten Tobias Teich vor. Gemeinsam wolle man Verantwortung übernehmen und den Landesverband organisatorisch und politisch weiterentwickeln. Zudem kündigte er an, die Arbeit des Landesvorstands insbesondere in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit weiter zu professionalisieren.

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