Unterfranken16-Jähriger prallt bei Verfolgungsjagd gegen Streifenwagen

Die Polizei musste einen Jugendlichen auf seinem Leichtkraftrad verfolgen. (Symbolfoto)
Die Polizei musste einen Jugendlichen auf seinem Leichtkraftrad verfolgen. (Symbolfoto) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ein Jugendlicher will einer Polizeikontrolle entkommen und drückt aufs Gas. Mit seinem Leichtkraftrad rast er über Radwege und zwingt unbeteiligte Menschen zu gefährlichen Ausweichmanövern.

SZ bei Google bevorzugen

Ein 16-Jähriger hat sich im Landkreis Würzburg eine rasante Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilte, sei eine Streife in Waldbüttelbrunn auf den Jugendlichen aufmerksam geworden. Als die Beamten ihn auf seinem Leichtkraftrad für eine Verkehrskontrolle anhalten wollten, habe er Gas gegeben und sei davongefahren.

Auf seiner Flucht habe der Jugendliche auf bis zu 80 Kilometer pro Stunde beschleunigt und sei dabei teilweise auch über Radwege gefahren. Mehrere bislang unbekannte Menschen seien dadurch gefährdet worden. Sie hätten zur Seite springen müssen, um nicht erfasst zu werden.

SZ Bayern auf Whatsapp
:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnieren

Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.

Im Ortsgebiet von Eisingen nahm die Verfolgungsfahrt schließlich ein Ende: Der 16-Jährige fuhr den Angaben zufolge auf einen Streifenwagen auf und stürzte. Bei dem Aufprall zog er sich leichte Verletzungen zu. Den Sachschaden bezifferten die Beamten auf etwa 1000 Euro.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurden das Zweirad und der Führerschein des Jugendlichen beschlagnahmt. Gegen ihn sei ein Ermittlungsverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet worden, hieß es von der Polizei.

© SZ/DPA - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Überlastung und Abregelung
:Bayern kann große Mengen Ökostrom nicht in Netze einspeisen

Der Freistaat ist „Sonnenland Nummer eins“, prahlt Ministerpräsident Markus Söder. Was er nicht sagt: Ein wachsender Teil der Solarenergie kommt im Stromnetz gar nicht an. Die Verbraucher zahlen trotzdem.

SZ PlusVon Thomas Balbierer

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: