Am schönsten aber ist es auf der Insel, wenn die zahlreichen Tagesgäste sie am Abend wieder verlassen haben. Dann bleiben die etwa 250 Einheimischen zurück, 16 von ihnen sind Fischer, einige Gastronomen, und beim Inselwirt kann man sich auf die Terrasse setzen und bei einem Drink den Sonnenuntergang über dem "Bayerischen Meer" genießen. Den besten Platz aber haben die Inselbewohner selbst: auf ihren Stegen, die auf den See hinausgehen und mal mit Palmen geschmückt, mal mit kleinen Bänken oder Bäumen versehen oder einfach schlicht aus Holz sind. Man kann im Inselhotel Zur Linde übernachten, vor allem aber auch im Kloster selbst. Klingeln Sie an der Pforte und fragen Sie nach, ob eines der Zimmer frei ist, in denen normalerweise Seminargäste untergebracht sind.

Bild: Süddeutsche Zeitung Edition 4. Juli 2018, 10:322018-07-04 10:32:53 © Süddeutsche.de/ebri