Artenvielfalt in BayernLuchs-Population im Böhmerwald wächst

Das Bild einer automatisch auslösenden Wildtierkamera zeig einen vom Nationalpark Bayerischer Wald eingesetzten und betreuten Luchs.
Das Bild einer automatisch auslösenden Wildtierkamera zeig einen vom Nationalpark Bayerischer Wald eingesetzten und betreuten Luchs. Wildtierkamera/Nationalpark Bayerischer AQald

Insgesamt 27 erwachsene Luchse und 22 Jungtiere leben nun in den beiden Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava. Experten bezeichnen den Bestand als stabil.

Lara, Stummel, Béďa oder Mireček heißen sie – der Nachwuchs der Luchse in den Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava. Dieser Nachwuchs ist in der Jahresmessung 2024/2025 auf einem erneuten Rekordniveau, teilte die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald mit. Insgesamt 27 erwachsene Luchse und 22 Jungtiere leben jetzt in den beiden Nationalparks.

Dies zeigt, „dass es dem Luchs in beiden Nationalparks gut geht und die Art hier passende Lebensräume gefunden hat“, sagt Nationalparkleiterin Ursula Schuster dazu. Bereits 2018/2019 gab es so viel Nachwuchs wie in dieser Messperiode. Daher könne man den Bestand als stabil bezeichnen.

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„Es zeigt sich auch, dass die Existenz von Nationalparks, die ein gemeinsames, relativ großes Gebiet ohne menschliche Eingriffe haben, von grundlegender Bedeutung ist“, sagte Martin Starý, Leiter des Sachgebiets Naturschutz des Nationalparks Šumava. Man müsse aber beachten, dass die Population im Böhmerwald noch relativ isoliert und es wünschenswert sei, dass sie sich mit einer anderen Population verbinde.

Insgesamt umfasst das Untersuchungsgebiet eine Fläche von 820 Quadratkilometern in den beiden Nationalparks. An 69 Standorten wurden 109 Kameras über einen Zeitraum von 100 Tagen aufgestellt.

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