Wissenschaft:Panoptikum der Landesgeschichte

Wissenschaft: 125 Jahre Lehrstuhl für Bayerische Geschichte an der LMU München, das Foto zeigt von links: die Stifter Gisela und Anton Geschwendtner, Franziska Jungmann und Anneliese Doeberl (sie unterstützen den Lehrstuhl und das Institut mit ihren Stiftungen) sowie Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Lehrstuhlinhaber Professor Ferdinand Kramer.

125 Jahre Lehrstuhl für Bayerische Geschichte an der LMU München, das Foto zeigt von links: die Stifter Gisela und Anton Geschwendtner, Franziska Jungmann und Anneliese Doeberl (sie unterstützen den Lehrstuhl und das Institut mit ihren Stiftungen) sowie Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Lehrstuhlinhaber Professor Ferdinand Kramer.

(Foto: Elisabeth Heistinger)

Vor 125 Jahren wurde der Münchner Lehrstuhl für bayerische Geschichte gegründet. Die Historie dieser Einrichtung spiegelt sämtliche Höhen und Tiefen des 20. Jahrhunderts wider.

Von Hans Kratzer

Die Geschichtsschreibung blickt in Bayern auf eine lange Tradition zurück, wobei sie in grauer Vorzeit dazu neigte, den Menschen so manchen Bären aufzubinden. Mittelalterliche Schreiber behaupteten zum Beispiel, das Volk der Bajuwaren sei direkt aus der Arche Noah hervorgegangen, und selbst ein Star-Historiker wie Aventinus schrieb noch im 16. Jahrhundert, die Bayern seien schon vor Christi Geburt im heutigen Altbayern gesessen.

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