Bayerische Badeseen Wasser gut, alles gut

Ungetrübter Badespaß in Bayerns Seen ist jetzt amtlich: Laut Ministerium die Qualität der Gewässer gut. Nur nach starken Regenfällen kann es kurzzeitig zu bakteriellen Belastungen kommen.

Bayerns Badeseen weisen nach Angaben des Gesundheitsministeriums eine gute Wasserqualität auf. Die Gesundheitsämter hätten in diesem Jahr bereits ein erstes Mal die 360 Seen überprüft, sagte Gesundheitsstaatssekretär Marcel Huber.

Die Qualität sei fast immer gut gewesen. Allerdings könne es nach starken Regenfällen zu kurzzeitigen bakteriellen Belastungen kommen. Dies sei bisher aber nur bei drei von 457 genommenen Proben der Fall gewesen.

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit untersucht die Wasserproben den Angaben zufolge vor allem auf Bakterienarten, die regelmäßig in Ausscheidungen von Mensch und Tier vorkommen. Während Hitzeperioden achten die Behörden zudem verstärkt auf Trübung durch Blaualgen. Einige Blaualgenarten bilden Gifte, die gesundheitsschädlich sein können.

Insgesamt sind im Freistaat den Angaben zufolge 360 Naturseen, Baggerseen und Weiher offiziell als EU-Badegewässer ausgewiesen. Alle 360 Badeplätze werden zwischen dem 15. Mai und 15. September mindestens einmal im Monat von den Gesundheitsämtern kontrolliert. (lgl.bayern.de/gesundheit/badeninbayern)