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Bamberg:Mann muss nach Vergewaltigung in Haft

Weil er seine Ehefrau auf dem Heimweg von einer Feier vergewaltigt hat, erwartet den Angeklagten eine Freiheitsstrafe von etwas mehr als sechs Jahren.

Im Prozess um die Vergewaltigung seiner Ehefrau erwartet den Angeklagten eine Freiheitsstrafe von etwas mehr als sechs Jahren. Darauf verständigten sich das Landgericht Bamberg, Staatsanwaltschaft und Verteidigung zu Verhandlungsbeginn am Donnerstag. "Ich möchte mich entschuldigen, es tut mir sehr leid", beteuerte der 35-Jährige vor Gericht.

Über seinen Anwalt räumte er die Vorwürfe der Anklage ein. Auf dem Heimweg von einer Feier im Oktober 2018 war das Ehepaar aus Sicht der Staatsanwaltschaft vollkommen betrunken - so sehr, dass die Frau ihren eigenen Mann nicht mehr erkannt haben soll. Obwohl sie sich gewehrt habe, habe er die heute 34-Jährige zu Oral-, Vaginal- und Analverkehr gezwungen.

Außerdem soll der Angeklagte im Juli 2019 eine Joggerin mit einem Fahrrad verfolgt und angefahren haben, sodass sie zu Boden stürzte. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, die Frau mehrfach geschlagen und zu einer Scheune gezerrt zu haben, um an der heute 36-Jährigen sexuelle Handlungen vorzunehmen wollte. Der Aussage der Frau zufolge habe der Angeklagte nur von ihr abgelassen, weil zufällig ein Streifenwagen vorbeifuhr.

© SZ vom 08.05.2020 / dpa/syn
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Von Christian Deussing

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