Der kommende Freitagabend im „Ahörnla“, einer Bamberger Altstadtkneipe, wird mutmaßlich nicht in die Geschichte Bayerns eingehen. In die Geschichte dieser stolzen Domstadt aber ganz bestimmt. Eingeladen sind die Vorstandsmitglieder der örtlichen CSU. Sie sollen darüber befinden, ob gegen fünf Parteimitglieder ein – wie das im Politduktus heißt – „Parteiausschlussverfahren eingeleitet“ wird. Will heißen: Ob man Schritte unternimmt, die fünf schleunigst aus der CSU zu schmeißen.
Eine Partei zerlegt sichScherbengericht in Bambergs CSU
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Nach dem OB-Wahldebakel mit Kandidatin Melanie Huml versucht der Bamberger CSU-Chef, fünf der profiliertesten Köpfe aus der Partei zu werfen.
Von Olaf Przybilla, Bamberg
