Tarifverhandlungen im ÖPNVWarnstreiks bremsen Nahverkehr in Oberfranken

Unter der Woche war auch Nürnberg vom Streik betroffen. Dort ging am Hauptbahnhof nichts mehr.
Unter der Woche war auch Nürnberg vom Streik betroffen. Dort ging am Hauptbahnhof nichts mehr. Foto: Daniel Karmann/dpa

Vor allem in Bamberg und Bayreuth ist mit Einschränkungen zu rechnen. Manche Verkehrsmittel fahren aber trotz Streiks.

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Wenige Tage vor der nächsten Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag Nahverkehr in Bayern sind die Warnstreiks fortgesetzt worden. Betroffen waren zum Ende der Woche vor allem Bamberg und Bayreuth. Zuvor hatte es in dieser Woche Arbeitsniederlegungen in Nürnberg, Landshut und München gegeben.

Für Bamberg und Bayreuth hatte die Gewerkschaft Verdi Warnstreiks von Freitagmorgen bis zur Nacht auf Sonntag angekündigt. In Bayreuth war vor allem der Stadtbusverkehr betroffen. Die Stadtwerke wollten einen Streikfahrplan anbieten. Auch in Bamberg sollte ein Notfahrplan gelten.

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„Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis. Auch bei den Fahrten, die stattfinden, kann es aufgrund der angespannten betrieblichen Situation zu Verzögerungen und hoher Auslastung kommen“, sagte der Leiter Verkehr bei den Stadtwerken Bayreuth, Michael Steinmetz. Die Regionalbusse im Umland von Bayreuth sowie die Regionalzüge sollten planmäßig und ohne Einschränkungen fahren.

Mit den Arbeitsniederlegungen will Verdi den Druck auf die erneute Tarifrunde erhöhen, die am 15. April geplant ist. Maßstab sind Tarifeinigungen in anderen Bundesländern. Dort seien deutliche Entlastungen für Beschäftigte vereinbart worden wie maximale Schichtlängen und minimale Ruhezeiten, sagte Branchenkoordinatorin Katharina Wagner.

Die Gewerkschaft fordert für die etwa 9000 Beschäftigten in mehr als 20 Unternehmen deutliche Lohnerhöhungen. Zudem will Verdi eine Reduzierung der Arbeitszeit.

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