SchwandorfLokführer verfolgt unflätigen Fahrgast – und lässt Zug dafür einfach stehen

Als Lokführer gestartet, als Kommissar geendet: das seltsame Ergebnis eines Bahnvorfalls in Schwandorf. (Symbolbild)
Als Lokführer gestartet, als Kommissar geendet: das seltsame Ergebnis eines Bahnvorfalls in Schwandorf. (Symbolbild)
Foto: Felix Hörhager/dpa

Die Verfolgungsjagd geht bis in die Innenstadt von Schwandorf. Dort übernimmt die Bundespolizei die Angelegenheit. Für alle Reisenden endete die Zugfahrt ungeplant.

SZ bei Google bevorzugen

Ein Mann soll am Bahnhof in Schwandorf einen Lokführer bespuckt und beleidigt haben. Der Lokführer ließ daraufhin seinen Zug stehen und verfolgte den Mann, wie die Polizei mitteilte.

Der 64 Jahre alte Mann habe sich zuvor über den verspäteten Regionalexpress aufgeregt und dann den Lokführer bespuckt. Als er den Bahnhof verlassen wollte, habe der Lokführer ihn bis in die Innenstadt verfolgt. Die Bundespolizei konnte den 64-Jährigen zur Identitätsfeststellung festnehmen und ermittelt nun gegen ihn wegen einer Beleidigung. Für die Reisenden des Zugs endete die Fahrt wegen der Verfolgungsjagd ungeplant am Schwandorfer Bahnhof.

© SZ/DPA - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

SZ Bayern auf Whatsapp
:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnieren

Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: