bedeckt München 12°

Badeunfälle:Zwei Männer sterben in bayerischen Seen

Sommer, Sonne, Badewetter - bei den warmen Temperaturen am Wochenende suchten Tausende Sommerfrischler Abkühlung in Schwimmbädern und Baggerseen. Mindestens zwei Menschen allerdings kamen ums Leben - einer wird noch vermisst.

Bei Badeunfällen in bayerischen Badeseen und Flüssen sind am Wochenende mindestens zwei Männer ums Leben gekommen. Ein 32-Jähriger aus dem Landkreis Dingolfing-Landau wurde nach Angaben der Polizei am Sonntagabend noch vermisst.

In der Nähe von Breitengüßbach (Landkreis Bamberg) ertrank am Samstagabend ein 21-Jähriger in einem Badesee. Wie die Polizei in Oberfranken mitteilte, hatten der junge Mann und seine Freunde die starke Strömung in dem See unterschätzt. Während sich der Rest der Gruppe retten konnte, wurde der 21 Jahre alte Bamberger abgetrieben und blieb zunächst verschwunden. Zahlreiche Einsatzkräfte waren auf der Suche. Nach rund einer Stunde wurde der Mann tot im See gefunden.

Ebenfalls in einem Badesee kam ein 81 Jahre alter Mann am Freitagabend in Hersbruck (Landkreis Nürnberger Land) ums Leben. Ein Schlauchbootfahrer bemerkte den leblosen Körper des Rentners im Happurger Baggersee. Die Feuerwehr barg den Toten aus dem Wasser. Für die Wiederbelebungsversuche durch den Notarzt war es zu spät. Woran der Mann starb, ist noch unklar.

In Regensburg war am Samstagabend ein Betrunkener in die Donau gesprungen, um schwimmen zu gehen - in einem Bereich der Donau, den ein Polizeisprecher als "brandgefährlich" beschrieb. Schwimmen ist dort verboten. Prompt trieb der Mann ab und musste von Rettungskräften geborgen werden. Sie stellten bei ihm deutlich über zwei Promille fest.

Die Suche nach einem 32-Jährigen, der am Freitagabend im Kreis Deggendorf in die Isar gefallen war, blieb dagegen weiterhin erfolglos. "Wir gehen von einem tödlichen Ausgang aus", sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag. Der 32-Jährige wollte in der Nacht zum Samstag am Rande einer Party schwimmen gehen, als er von einem Stein abrutschte, ins Wasser fiel und von der Strömung mitgerissen wurde. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften suchte stundenlang erfolglos mit Booten, Hubschraubern und Suchhunden nach dem Mann aus dem Landkreis Dingolfing-Landau.

© dpa/wolf
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema