Bad ReichenhallBergwacht rettet erschöpften Neunjährigen mit Helikopter vom Hochstaufen

Per Hubschrauber wurde der neunjährige Bub gerettet (Symbolbild).
Per Hubschrauber wurde der neunjährige Bub gerettet (Symbolbild). Peter Kneffel/dpa

Ein Urlauber aus Sachsen-Anhalt hatte einen Notruf abgesetzt: Sein Sohn kam zwischen Steinernem Jäger und Reichenhaller Haus wegen Hitzeerschöpfung nicht mehr weiter.

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Die Bergwacht Bad Reichenhall und Bergwacht Freilassing und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschrauber Christoph 14 waren am Samstag und am Sonntag am Predigtstuhl und am Hochstaufen im Einsatz, um erschöpfte Wanderer aus Notsituationen zu retten.

Am frühen Sonntagnachmittag, so meldet die Bergwacht auf ihrem Facebook-Account, habe ein Urlauber aus Sachsen-Anhalt einen Notruf abgesetzt, da sein neunjähriger Sohn am Hochstaufen zwischen Steinernem Jäger und Reichenhaller Haus mit einer Hitzeerschöpfung nicht mehr weiterkam.

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Christoph 14 setzte laut Bergwacht im Anflug von Traunstein den Notarzt mit der Winde an der Einsatzstelle ab und holte dann am Flatscherreindl im Nonner Unterland einen Bergretter, setzte ihn mit der Winde ab, holte den Buben und den Arzt ab und flog sie ins Tal.  Im Anschluss habe der Heli noch den Bergretter mit dem Vater abgeholt, der das Kind dann selbst mit zur Urlaubsunterkunft nahm. Fünf Bergretter waren knapp über eine Stunde im Einsatz.

Schon am Samstagvormittag hatte eine 57-jährige Österreicherin über die Salzburger Polizei einen Notruf abgesetzt, da sie sich am Predigtstuhl verstiegen hatte und mit kaum mehr Halt im Absturzgelände stand. Auch sie konnte in Sicherheit gebracht werden.

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