Crashkurs für neugewählte BürgermeisterVon der Krankenschwester zur Bürgermeisterin

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Doris Goehtz ist eigentlich Krankenschwester. Für ihr neues Amt der Bürgermeisterin in Unsleben gibt sie ihren Beruf jetzt aber erst mal auf.
Doris Goehtz ist eigentlich Krankenschwester. Für ihr neues Amt der Bürgermeisterin in Unsleben gibt sie ihren Beruf jetzt aber erst mal auf. Foto: Lena Luisa Jaumann

Bürgermeisterin sein – wie geht das eigentlich? In Bad Kissingen bereiten sich 50 frisch gewählte Amtsträger in einem Intensiv-Seminar auf die Herausforderungen der Kommunalpolitik vor. Ein Besuch bei neuen Dorf-Chefs zwischen Idealismus und Paragrafen-Dschungel.

Von Lena Luisa Jaumann, Bad Kissingen

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Doris Goehtz sitzt im Tagungsraum. Vor ihr steht ein Glas Wasser, daneben dampft der Kaffee. Aufmerksam macht sie sich Notizen, denn das Seminar ist ihr wichtig. Am 1. Mai wird Goehtz die Verantwortung für Unsleben übernehmen, einem Dorf mit knapp 1000 Einwohnern im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld. Der Wechsel ins Rathaus bedeutet für sie einen kompletten Umbruch: Eigentlich ist Goehtz gelernte Krankenschwester. „In meinem Fall muss ich den Beruf aufgeben. Mit den Schichten ließe sich das Amt nicht vereinbaren und mit Partnerschaft sowie vier Kindern wäre die Belastung schlicht zu groß“, erklärt sie.

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