Pfaffenhofen an der IlmBahn-Arbeiter wird von Zug erfasst und stirbt

Zu einem tragischen Unfall ist es am Dienstag bei Gleisarbeiten in Baar-Ebenhausen gekommen. Ein Bahn-Arbeiter ist von einem Zug erfasst worden und gestorben.
Zu einem tragischen Unfall ist es am Dienstag bei Gleisarbeiten in Baar-Ebenhausen gekommen. Ein Bahn-Arbeiter ist von einem Zug erfasst worden und gestorben. Peter Kneffel/dpa

Der 21-Jährige war mit Arbeiten zur Instandhaltung der Strecke in Baar-Ebenhausen beschäftigt, als er offenbar unabsichtlich auf das Gleis geriet, auf dem der Regionalzug fuhr.

Ein Bahn-Arbeiter ist an der Strecke München-Ingolstadt von einem Zug erfasst worden und gestorben. Wie die Polizei mitteilte, war der 21-Jährige am Dienstagvormittag mit Arbeiten zur Instandhaltung der Strecke in Baar-Ebenhausen (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) beschäftigt, als er offenbar unabsichtlich auf das Gleis geriet, auf dem der Regionalzug fuhr.

Der Fahrer der Regionalbahn habe sofort gebremst, teilte die Polizei mit. Er habe aber nicht mehr verhindern können, dass der Zug den Mann erfasste. Rettungskräfte hätten noch versucht, den 21-Jährigen am Unfallort zu reanimieren – ohne Erfolg. Die Kollegen des Arbeiters wurden demnach in einem Feuerwehr-Gerätehaus psychologisch betreut.

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Die etwa 300 Fahrgäste im Regionalzug wurden durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht und mit Bussen zum Hauptbahnhof nach Ingolstadt gebracht. Die wegen der Arbeiten nur auf einem Gleis befahrbare Strecke sei für mehrere Stunden für den Regional- und Fernverkehr gesperrt worden, teilte die Polizei mit. Erst am frühen Nachmittag, gegen 13 Uhr, sei die Strecke wieder freigegeben worden. Die Bahn richtete in der Zwischenzeit einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. ICE-Züge wurden laut einem Bahnsprecher umgeleitet.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ermittelt jetzt die Kripo Ingolstadt mit Hilfe eines unabhängigen Gutachters. Laut Polizei waren auf dem Gleis neben der Baustelle regelmäßig Züge unterwegs – mit verminderter Geschwindigkeit. Zum Schutz der Arbeiter seien Warn- und Sicherungseinrichtungen aufgestellt worden, die zum Zeitpunkt des Unfalls auch in Betrieb waren.

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