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Australien-Ausstellung:Am Ende bleibt eine Spur

Fasziniert von der Weite Australiens: Der Architekt und Fotograf Werner Prokschi ist in Australien auf der Suche nach Phänomenen der Natur - und folgt dabei den Spuren menschlichen Lebens. Jetzt zeigt er seine Werke in einer Ausstellung.

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Quelle: Werner Prokschi

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Fasziniert von der Weite Australiens: Der Architekt und Fotograf Werner Prokschi fotografiert Phänomene der Natur und folgt dabei den den Spuren menschlichen Lebens.

Entstanden sind spektakuläre Bilder, die er nun in einer Ausstellung zeigt (noch bis zum 30. November in der Galerie "bildfläche", Bahnhofplatz 20, 85072 Eichstätt).

Die Reise beginnt in Coober Pedy, einer kleinen Stadt in South Australia. Eigentlich ist sie für ihren Opalabbau bekannt. Aus der Luft sehen die runden Kegel der Minen pitoresk aus. Die Menschen, die hier wohnen, graben ihre Behausungen in den Fels - und statten ihre Wohnungen sogar mit Klimaanlagen aus.

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Bei Kapunda, South Australia, verfällt dieses verlassene Haus.

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Und in der Nähe von Jamestown, drei Stunden nördlich von Adelaide, zieht ein Gewitter auf.

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In Queensland stehen diese Baobab-Bäume. Fotografiert wurden sie genau zur Mittagsstunde. Die Sonne scheint senkrecht auf die Bäume, Schatten gibt es nur direkt darunter.

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In der Nähe der Ortschaft Maaroom in Queensland befindet sich dieser ausgetrocknete See. Das Holzkonstrukt wirkt wie ein Zeugnis aus vergangenen Tagen.

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Ein anderes Überbleibsel hat Prokschi am Teewah Beach in Queensland aufgenommen.

Ein verrostendes Wrack: 1973 strandete die Cherry Venture bei schwerer See. Bis zum Jahr 2007 war das Schiff eine Touristenattraktion. Dann beschlossen die Behörden, das Wrack aus Sicherheitsgründen demontieren zu lassen. Der Kiel jedoch war so festgefahren, dass es einer weiteren Bergungsaktion bedurfte, um ihn zu entfernen. Die Maßnahme kostete 600.000 australische Dollar.

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Zäune, die einen über unzählige von Kilometern am Wegesrand begleiten, sind für Australien typisch. Sie begrenzen das schier endlos wirkende Weideland, wie hier in New South Wales.

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Ebenfalls in New South Wales stehen diese Eukalyptusbäume.

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Im Jahre 1852 kam eine Katastrophe über Gundagai, NSW: Ohne Vorwarnung und mitten in der Nacht wurde der Ort von den Fluten eines Gewittersturms hinweggespült. Immer wieder werden aus kleinen Flüssen nach Regenfällen in kürzester Zeit reißende Fluten - Grund genug für die Planer, diese Eisenbahnbrücke auf Stelzen zu bauen. Bis 1986 wurde sie benutzt. Seither verrottet sie.

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Im Bundesstaat Victoria bietet die steil abfallende Küste besonders reizvolle Motive. Die "Zwölf Apostel" (The Twelve Apostles) sind nur eine der touristischen Sehenswürdigkeiten der 250 Kilometer langen Great Ocean Road im südlichen Australien.

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Am Moonlight Head an der Shipwreck Coast in Victoria ist diese Aufnahme entstanden. Die noch heute aus dem Sand ragenden Anker stammen von der 1869 gesunkenen Marie Gabrielle. Je nach Gezeiten werden sie vom Meer verschlungen oder sind für wenige Stunden sichtbar.

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Auf Phillip Island südöstlich von Melbourne bieten die Überreste eines Stegs ein hervorragendes Motiv für den Fotografen. 

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Der imposant an einer exponierten Steilküste liegende Leuchtturm von Point Perpendicular bei Currarong in New South Wales stammt aus dem Jahr 1898. Die Felswand wird von Kletterern genutzt, die sich nach dem Aufstieg zu einem verdienten Picknick oben auf der Klippe einfinden und den gigantischen Blick auf das Meer genießen.

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Quelle: Werner Prokschi

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"Living Desert" ist ein Kunstprojekt aus dem Jahr 1993 und besteht aus zwölf Skulpturen von Künstlern aus der ganzen Welt. Es gilt als eines der Hauptatraktionen im Outback von New South Wales und ist unweit von Broken Hill zu finden.

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Ayers Rock oder Uluru, wie ihn die Ureinwohner Australiens nennen, gehörte schon immer zum Stammesgebiet der Pitjantjatjara und ist für sie ein heiliger Ort. Der Monolith im Northern Territory misst 2,4 Kilometer in der Breite und 3,6 Kilometer in der Länge und erhebt sich 350 Meter über die umliegende, endlos wirkende Ebene.

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Erst Ende des 19. Jahrhunderts "entdeckte" Willam Gosse diesen Felsen, der der zweitgrößte Monolith der Erde ist. Benannt wurde er von seinem Entdecker nach Henry Ayers, dem späteren Premierminister des Bundesstaats South Australia.

Das bei Regen herunterfliesende Wasser sammelt sich an manchen Stellen zu Wasserbecken.

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Quelle: Werner Prokschi

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Die Olgas, eine 546 Meter hohe Gesteinsformation, liegen nur etwa 30 Kilometer vom Ayers Rock entfernt und werden von den Aborigines Kata Tjuta genannt, was so viel wie "Viele Köpfe" bedeutet. Es handelt sich um insgesamt 36 einzelne Kuppen auf einer Fläche von 36 Quadratkilometern.

© sueddeutsche.de/tob
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