Ausstellung im Buchheim Museum:"Er hat sie alle gemalt"

Ausstellung im Buchheim Museum: Zu Leo von König kamen die gesellschaftlichen Größen der Zeit und ließen sich porträtieren. Auch sich selbst malte er, wie hier 1902 vor der Staffelei.

Zu Leo von König kamen die gesellschaftlichen Größen der Zeit und ließen sich porträtieren. Auch sich selbst malte er, wie hier 1902 vor der Staffelei.

(Foto: Museum Georg Schäfer)

Eine große Retrospektive im Buchheim Museum holt den fast vergessenen Leo von König wieder ins Rampenlicht. Anfang des 20. Jahrhunderts porträtierte er Künstler genauso wie Adelige. Und schließlich auch die Nazis.

Von Sabine Reithmaier, Bernried

Leo von König (1871 bis 1944) war ein gefragter Porträtmaler. Er zählte neben Max Liebermann und Lovis Corinth zu den großen Malern der Berliner Secession, berühmt wegen seiner unverwechselbaren Handschrift. Jedenfalls in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Ob Adlige, Industrielle, Wissenschaftler, Musiker, Schriftsteller, Künstlerkollegen oder Sportler - man schätzte das dunkeltonig Gedämpfte, die Melancholie, die aus seinen Bildnissen sprach.

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