Jüdisches Museum AugsburgAls Hans Ludwig vor den Nazis geflüchtet – als legendärer Ritchie Boy zurückgekehrt

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John Englander, im Bild ganz rechts zu sehen, musste aus Augsburg in die USA fliehen, wo er in Camp Ritchie im US-Bundesstaat Maryland Teil einer Eliteeinheit des Geheimdienstes des US-Militärs wurde.
John Englander, im Bild ganz rechts zu sehen, musste aus Augsburg in die USA fliehen, wo er in Camp Ritchie im US-Bundesstaat Maryland Teil einer Eliteeinheit des Geheimdienstes des US-Militärs wurde. Foto: privat/Jeffrey Englander

Viele Jüdinnen und Juden nannten Augsburg ihr Zuhause, bis die Nazis sie vertrieben oder ermordeten. 70 ihrer Nachfahrinnen und Nachfahren sind nun in der Stadt zusammengekommen. Das führt zu Tränen – und zu einigen Überraschungen.

Von Patrick Wehner, Augsburg

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Es ist einer dieser Momente, die mit einer solchen Wucht daherkommen, dass sie alles um einen herum verblassen und verstummen lassen. Jeffrey Englander und Leanne Zimmermann stehen mit ihren Familien vor einem unscheinbaren Haus in der Augsburger Fußgängerzone. Sie umarmen sich, beide haben Tränen in den Augen. Um sie herum flanieren die Menschen an diesem Dienstagmittag, trinken Kaffee, kaufen ein.

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