Spielzeit 2024/25 am Staatstheater Augsburg:Beflügelt für die Bühnensaison

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In der neuen Spielzeit kooperiert das Staatsschauspiel mit der Augsburger Puppenkiste bei der Virtual-Reality-Produktion "Der Sandmann" nach E.T.A. Hoffmann. (Foto: Jan-Pieter Fuhr)

Unter dem Motto „aberwitzig“ bringt das Staatstheater Augsburg in der kommenden Saison 27 Premieren im Schauspiel, Musiktheater, Ballett und im Digitalbereich heraus. Ein großes Paket, bei dem die Konzerte noch dazu kommen.

Von Yvonne Poppek, Augsburg

Das Staatstheater Augsburg hat eigentlich zu kämpfen, könnte man meinen. Seit Juni 2016 wurde nicht mehr im Großen Haus gespielt, Vorstellungen gibt es dort wohl erst wieder 2029. Schauspiel, Oper, Ballett, Konzerte sind ausgewichen auf Ersatzspielstätten, die Digitalproduktionen sind ohnehin woanders zu erleben. Immer wieder gibt es Stimmen, die die Sanierung des Theaters am Kennedyplatz und deren Kosten – die zuletzt noch einmal um 76 Millionen auf 416 Millionen Euro angestiegen sind – kritisieren. Staatsintendant André Bücker sah sich im Juli wieder zu einer öffentlichen Stellungnahme veranlasst und schrieb: „Wer von einem Luxus-Tempel spricht, kennt weder die aktuellen, sehr pragmatischen Pläne noch die Bedarfe eines funktionsfähigen, modernen Theaterbetriebs.“

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