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Augsburg:Luchs tappt in Fotofalle

Ein Luchs ist im Oberallgäu in eine Fotofalle getappt. Wie das Landesamt für Umwelt am Mittwoch in Augsburg mitteilte, handelt es sich um die erst zweite Sichtung eines der gefährdeten Tiere in der Region seit mehr als 180 Jahren. Ob es sich um denselben Luchs handelt, der im März 2019 fotografiert wurde, lasse sich wegen mangelnder Bildqualität nicht sagen. Der letzte Luchs im Allgäu vor dieser Sichtung war im Jahr 1836 bei Bad Hindelang erlegt worden. Wie viele Luchse es heuer im Allgäu gibt, ist unklar. "Wir gehen jedoch von einem Einzeltier aus", sagte der Sprecher. Vermutlich stamme das Tier aus dem Dreiländereck Österreich-Schweiz-Liechtenstein. Dort sei in den vergangenen Jahren vereinzelt Nachwuchs nachgewiesen worden. Geeignete Lebensräume finden Luchse aber im gesamten Alpenraum.

© SZ vom 30.04.2020 / dpa

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