Die Augsburger Stadtregierung will einen Teil der Innenstadt weitgehend für den Autoverkehr sperren. Die Maximilianstraße soll laut einem Antrag von CSU und Grünen als zentrale Flaniermeile zwischen Moritzplatz und Herkulesbrunnen autofrei werden - ausgenommen von der Regelung wären teilweise Anwohner.
Die autofreie Maximilianstraße war bereits im Wahlkampf ein Thema, für das sich vor allem die Grünen, aber auch Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) ausgesprochen hatten. Wird das Pilotprojekt wie geplant umgesetzt, ist es auf zwei Jahre angesetzt. Wird die Sperrung ein Erfolg, soll sie verstetigt und auf den gesamten Straßenzug bis zum Ulrichsplatz ausgeweitet werden.
Das Regierungsbündnis will einen Kreativwettbewerb starten, um Konzepte für die frei werdenden Flächen zu entwickeln. Möglich wären Außengastronomie, Bänke, Spiel- oder Grünflächen. "Als Parkplatz ist dieser prächtige Straßenzug viel zu schade", heißt es vonseiten der Grünen. Die CSU betont, auch auf Wünsche der Anlieger Rücksicht nehmen zu wollen.

