Augsburg:Feuerwehr als Türöffner missbraucht: Mann verurteilt

Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. (Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild)

Weil er die Feuerwehr unter einem Vorwand als Türöffner gerufen hat, ist ein Mann in Augsburg zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte sei zum...

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Augsburg (dpa) - Weil er die Feuerwehr unter einem Vorwand als Türöffner gerufen hat, ist ein Mann in Augsburg zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte sei zum Prozess wegen Missbrauchs von Notrufen am Mittwoch nicht erschienen, weshalb ein Strafbefehl gegen ihn in Höhe von 150 Tagessätzen zu je 40 Euro erlassen worden sei, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Augsburg. Der Strafbefehl ist noch nicht rechtskräftig, der Angeklagte kann innerhalb von zwei Wochen dagegen Einspruch einlegen.

Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hatte der 31-Jährige im April die Feuerwehr zu seiner Augsburger Wohnung gerufen, nachdem er sich ausgesperrt hatte. Beim Notruf habe er angegeben, er sei sich nicht sicher, ob noch etwas auf dem Herd stehe - obwohl er wusste, dass dem nicht so war. Die Berufsfeuerwehr öffnete daraufhin wegen Brandgefahr die Wohnungstür. Der Einsatz könnte den Mann aber letztlich teuer zu stehen kommen: Neben der Geldstrafe von 6000 Euro muss er bei einer rechtskräftigen Verurteilung auch die Kosten des Verfahrens zahlen.

© dpa-infocom, dpa:210804-99-708747/2

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: