Suchtberatung in Augsburg:Wie sich der Umgang mit Drogen verändert hat

GRÜNES LICHT FÜR HASCH-LÄDEN AN DER GRENZE

In den Siebzigerjahren ging es vor allem um bewusstseinserweiternde Drogen: Halluzinogene, Haschisch, LSD.

(Foto: dpa)

Drogen gab es schon immer - und es kommen immer mehr dazu. Wie gehen Staat und Gesellschaft damit um? Und was muss passieren, damit Menschen wirklich aus der Sucht finden? In der Drogenhilfe Schwaben haben sie da so einige Ideen.

Von Florian Fuchs, Augsburg

53 Mitarbeiterinnen hat die Drogenhilfe Schwaben inzwischen. Prävention, Betreuung, Begleitung, Beratung, Überlebenshilfe - das Angebot ist breit gefächert. Vor 50 Jahren war das noch anders, bei der Gründung einer der ältesten Drogenhilfen Deutschlands: zwei Ärzte waren dabei, drei Sozialarbeiter und großes ehrenamtliches Engagement. Vieles hat sich verändert seither: die Drogen, die Konsumenten, die Hilfsangebote, auch die Einstellung von Gesellschaft und Staat. Wenn verschiedene Generationen von Mitarbeitern der in Augsburg ansässigen Drogenhilfe von der Arbeit zu ihrer Zeit und vom Wandel erzählen, wird jedoch eines klar: Drogenhilfe ist weiter nötig. "Es sind viele Menschen, die es mit unserer Hilfe schaffen, eigenes Geld zu verdienen oder auch eine Familie zu gründen", sagt Geschäftsführer Uwe Schmidt. Dennoch bleiben drängende Zukunftsaufgaben - vor allem die aus Sicht der Experten dringend notwendige Einrichtung von Drogenkonsumräumen.

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