Asylpolitik:Kiefersfelden ist neuer Übergabepunkt

Der oberbayerische Grenzübergang Kiefersfelden nahe Rosenheim ist neuer Übergabepunkt für die kontrollierte Einreise von Flüchtlingen nach Deutschland. Er ersetzt Laufen im Berchtesgadener Land. Es bleibt damit bei fünf Übergabeorten von Österreich nach Deutschland, wie eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums in Berlin sagte. Es handle sich nur um eine Verschiebung an einen südwestlicher gelegenen Punkt der Grenze. Ein Sprecher des Innenministeriums in Wien ergänzte, jede Möglichkeit, die Deutschland für eine geordnete Einreise von Migranten eröffne, werde genutzt. An den Übergabepunkten werden stündlich je etwa 50 Flüchtlinge in einem geordneten Verfahren in Abstimmung der Polizeibehörden beider Länder über die Grenze gebracht und nach der Erstversorgung in Deutschland weiterverteilt. Am Dienstag hatten laut Bundespolizei in Rosenheim 560 Flüchtlinge die Möglichkeit genutzt, bei Kiefersfelden nach Deutschland zu kommen. Die Migranten reisen am Übergabepunkt unter Polizeibegleitung in Zügen ein und werden in Rosenheim registriert, ehe sie weiterfahren.

© SZ vom 05.11.2015 / dpa
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