Getötete Studentin:Verdächtiger wurde zunächst als Zeuge gesucht

Getötete Studentin: Nach dem Tod einer jungen Frau suchen Polizeitaucher in der Ortschaft das Flussbett der Prien nach Spuren ab.

Nach dem Tod einer jungen Frau suchen Polizeitaucher in der Ortschaft das Flussbett der Prien nach Spuren ab.

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Der junge Mann, der Hanna W. getötet haben soll, wurde wohl schon einmal von der Polizei vernommen. Inzwischen sitzt er in Untersuchungshaft.

Der Verdächtige im Fall der getöteten Studentin Hanna W. aus Aschau wurde von der Polizei zunächst als Zeuge gesucht. Nach dpa-Informationen handelt es sich um einen Jogger, den die Polizei schon Ende Oktober im Zuge der Ermittlungen als Zeugen befragt hatte. Zunächst hatten mehrere Medien darüber berichtet. Sprecher von Polizei und Staatsanwaltschaft wollten sich auf Anfrage am Donnerstag nicht zu den Berichten äußern.

Nach Angaben der Polizei ist der Verdächtige zwischen 18 und 21 Jahre alt und sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittler nannten auf Nachfrage keine weiteren Details zu dem jungen Mann. Die Polizei hatte den Jogger zunächst als Zeugen gesucht, weil er in der Tatnacht Anfang Oktober in der Nähe eines Clubs in Aschau (Landkreis Rosenheim) gesehen worden war. Dort war auch die 23-jährige Studentin kurz vor ihrem Tod gesehen worden. Später wurde ihre Leiche aus dem Fluss Prien geborgen.

Nach damaligen Angaben der Polizei erhielten die Ermittler bei der Befragung des Joggers keine weiteren sachdienlichen Hinweise zur Tat. Später erhärtete sich der Verdacht gegen den Mann aber so sehr, dass er am 18. November festgenommen wurde. Die Soko "Club" hatte zuvor intensiv nach dem Täter gefahndet und in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY..." bundesweit um Mithilfe von Zeugen gebeten.

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