AschaffenburgBlutiger Angriff auf Ex-Freundin und deren Partner

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Eifersuchtsdrama mit tödlichen Folgen: In Aschaffenburg ist ein Streit zwischen einer Frau und ihrem Ex-Freund eskaliert.
Eifersuchtsdrama mit tödlichen Folgen: In Aschaffenburg ist ein Streit zwischen einer Frau und ihrem Ex-Freund eskaliert. Foto: Ralf Hettler/dpa

In Aschaffenburg eskaliert ein lautstarker Eifersuchtsstreit. Ein Mann sticht auf seine Ex-Freundin und deren neuen Partner ein. Spezialkräfte finden den mutmaßlichen Angreifer wenig später – tot.

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Ein Mann soll seine Ex-Freundin und deren neuen Partner in Aschaffenburg schwer verletzt und sich dann selbst getötet haben. Der 55 Jahre alte Mann sei wenige Stunden nach dem Angriff tot in einer Wohnung gefunden worden, teilte die Polizei mit. Er soll seine 42 Jahre alte Ex-Partnerin, die getrennt von ihm lebte, und deren neuen Freund nach einem Streit mit Stichen verletzt haben.

Bei beiden Opfern waren lebensgefährliche Verletzungen laut Polizei zunächst nicht auszuschließen. Die 42 Jahre alte Frau habe notoperiert werden müssen, auch ihr Freund sei operiert worden. Sie wurden weiter in Krankenhäusern behandelt. Genauere Angaben zum Gesundheitszustand konnte ein Polizeisprecher am Nachmittag zunächst nicht machen.

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Eine Nachbarin hatte demnach am Morgen die Polizei wegen der lautstarken Auseinandersetzung in einem Mehrfamilienhaus gerufen. Streifenpolizisten fanden vor dem Haus die beiden schwer verletzten Opfer. Schnell sei der Ex-Partner der Frau in Verdacht geraten. Es sei aber unklar gewesen, ob er sich noch in einer Wohnung im Haus befand oder auf der Flucht war.

Die Polizei suchte deshalb mit einem Hubschrauber nach dem Mann, rief aber auch Spezialkräfte zum Haus selbst. Am Vormittag fanden die Beamten den Mann schließlich tot in der Wohnung. Wie genau der Verdächtige starb, war zunächst unklar. Die Ermittler gehen aber von Suizid aus.

Kripo und Staatsanwaltschaft ermitteln zu den genauen Hintergründen der Tat wegen versuchten Totschlags in zwei Fällen.

Anmerkung der Redaktion: Wir berichten in der Regel nicht über Selbsttötungen. Grund dafür ist die hohe Nachahmerquote nach jeder Berichterstattung über Suizide. Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen von Suizidgedanken, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten.

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