Urteil nach Messerattacke von Aschaffenburg„Keine Bestie, sondern ein Täter und ein sehr, sehr kranker Mitmensch“

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Das Gericht habe einen „hochgefährlichen Beschuldigten aus dem Verkehr gezogen“, sagte der Richter im Sicherungsverfahren gegen Enamullah O.
Das Gericht habe einen „hochgefährlichen Beschuldigten aus dem Verkehr gezogen“, sagte der Richter im Sicherungsverfahren gegen Enamullah O. (Foto: GASPARD FLAMAND/AFP)

Der Messerangreifer von Aschaffenburg muss dauerhaft in eine psychiatrische Klinik. Aussicht auf baldige Besserung sehen die Prozessbeteiligten nicht. Aber eine Überforderung der Behörden.

Von Max Weinhold Hernandez, Aschaffenburg

Es gebe gute und schlechte Tage, sagt Jevan Y. am Mittwochabend bei einem Telefonat. An guten wolle Elin spielen, draußen sein, mit anderen Kindern. Reiten gehe sie, das tue ihr gut. An schlechten werfe seine Tochter Dinge um, weigere sich, den Bitten ihrer Eltern nachzukommen. Und Verletzungen wühlten sie auf, seien sie noch so harmlos, nur „ein kleiner Pieps“, wie Y. sagt. Elin lasse sich kaum ein Medikament geben, ein Pflaster aufkleben. „Dann ist riesen Theater.“

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