Es gebe gute und schlechte Tage, sagt Jevan Y. am Mittwochabend bei einem Telefonat. An guten wolle Elin spielen, draußen sein, mit anderen Kindern. Reiten gehe sie, das tue ihr gut. An schlechten werfe seine Tochter Dinge um, weigere sich, den Bitten ihrer Eltern nachzukommen. Und Verletzungen wühlten sie auf, seien sie noch so harmlos, nur „ein kleiner Pieps“, wie Y. sagt. Elin lasse sich kaum ein Medikament geben, ein Pflaster aufkleben. „Dann ist riesen Theater.“
Urteil nach Messerattacke von Aschaffenburg„Keine Bestie, sondern ein Täter und ein sehr, sehr kranker Mitmensch“
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Der Messerangreifer von Aschaffenburg muss dauerhaft in eine psychiatrische Klinik. Aussicht auf baldige Besserung sehen die Prozessbeteiligten nicht. Aber eine Überforderung der Behörden.
Von Max Weinhold Hernandez, Aschaffenburg

Messerangriff in Aschaffenburg - ein halbes Jahr danach:„Du siehst, wenn der Lebensfunke im Auge erlischt“
Der Gärtner, der Erste Hilfe leistete, der Kita-Chef und der Vater eines schwer verletzten Kindes: Drei Menschen berichten, wie sie die Tat im Park Schöntal erlebt haben – und wie es ihnen heute geht.
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