Gesundheit:Task-Force gegen Mangel an Medikamenten

Apotheken beklagen Lieferengpässe bei zahlreichen Arzneimitteln. Der bayerische Gesundheitsminister will nun Vorschläge erarbeiten lassen, wie der Freistaat dem Mangel begegnen kann.

Eine Pharma-Task-Force soll helfen, die Lieferengpässe bei wichtigen Medikamenten zu entschärfen. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) teilte am Mittwoch mit, dass sich von nun an in regelmäßiger Runde Vertreter des Bayerischen Apothekerverbands, der pharmazeutischen Industrie, von Großhändlern und Krankenkassen austauschen werden, wie die Arzneimittelversorgung gesichert und gestärkt werden könne. Bei etwa 300 Arzneimitteln, unter anderem bei Fiebersaft für Kinder, seien die Engpässe spürbar, warnte der Minister. Die Menge und Dauer der Ausfälle sei dramatisch gestiegen, warnte auch Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbands. Holetschek setzt auf die Diversifizierung von Lieferketten und fordert, die Abhängigkeit von Ländern mit Produktionsmonopolen zu beenden.

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