Produktions- und Bürogebäude, München-Freimann

Hinter dieser Fassade befinden sich die Produktions- und Büroräume einer Firma für Textilverarbeitung, die das Münchner Architekturbüro tillicharchitektur mit dem Neubau in Freimann beauftragt hat. Die Architekten haben die Außenwände aus Beton mit schwarzen Eisenoxidpigmenten eingefärbt und dem Gebäude somit einen matt glänzenden Anstrich verliehen. Die geometrische Faltung der Fassade sorgt dafür, dass der dunkle Betonbau nicht zu klobig wirkt. Durch ihre spezielle Struktur verändert die Fassade je nach Jahres- und Tageszeit, Wetter und Lichteinfall ihren Charakter. Im Gegensatz zur Fassade ist die Gestaltung der Räume weniger ausgefallen. Die Architekten wollten damit den Fokus auf die Produkte lenken, die den sonst sehr steril wirkenden Raum beleben sollen.

Besichtigung: Lindberghstraße 7, 80939 München, Sa. 28. Juni 2014, 14-15 Uhr und 16-17 Uhr

Bild: Michael Compensis/ oh 25. Juni 2014, 14:522014-06-25 14:52:18 © SZ.de/afis