UnterfrankenNach Kran-Defekt: Arbeiter stundenlang auf Windrad gefangen

Beim Aufstellen der Anlage wurde ein Windrad für zwei Arbeiter zum zeitweiligen Gefängnis in luftiger Höhe.
Beim Aufstellen der Anlage wurde ein Windrad für zwei Arbeiter zum zeitweiligen Gefängnis in luftiger Höhe. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Für mehrere Stunden in schwindelerregender Höhe: Zwei Arbeiter müssen in etwa hundert Meter Höhe auf einer Windkraftanlage ausharren. Was war die Ursache?

Für rund acht Stunden sind zwei Arbeiter wegen eines technischen Defekts auf einer Windkraftanlage in Unterfranken gefangen gewesen. Polizeiangaben zufolge kam es am Dienstagvormittag zu Problemen an der Hydraulik eines Großkrans, als die Anlage auf einem Flurstück in Altertheim (Landkreis Würzburg) aufgestellt werden sollte. Die beiden Arbeiter befanden sich zur Montage in einer Höhe von etwa hundert Metern und konnten nicht zum Boden zurückgeholt werden. Auch ein anderweitiger Abstieg war laut Polizei nicht möglich.

Nach mehreren Stunden behob die Baufirma den Defekt am Kran. Die Wasserschutzpolizei Würzburg unterstütze dabei, das ausgelaufene Hydrauliköl aufzunehmen. Der Kran war wieder betriebsbereit und die beiden Männer konnten aus ihrem „luftigen Gefängnis befreit“ werden, wie es weiter hieß.

© SZ/DPA - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur Startseite

Bürgermeister im vorzeitigen Ruhestand
:Der Mann, der Long Covid ein Gesicht gibt

Mit 29 ist Jochen Vogel Bürgermeister geworden, sein „Traumjob“. Zwei Jahrzehnte lang lebte er diesen Traum, dann infizierte er sich mit Covid. Seither ist alles anders. Ein Gespräch.

SZ PlusInterview von Olaf Przybilla

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: