Ein Mann soll mehrere Handys für einen befreundeten Häftling auf ziemlich ungewöhnliche Weise in ein Gericht geschmuggelt haben. Er hatte sie offenbar zuvor in Kondome gesteckt und soll sich diese dann in den Darm eingeführt haben. Der 25-Jährige sei dem Personal am Amtsgericht Ansbach schon beim Einlass durch besonders nervöses Verhalten aufgefallen, teilte die Polizei mit.
Nachdem bei der Sicherheitskontrolle nichts Auffälliges gefunden wurde, sei er ins Gebäude gelassen worden – und dort direkt aufs die Toilette gegangen.
Den Grund für den eiligen Toilettenbesuch fand ein Justizbeamter den Angaben zufolge nur kurze Zeit später: Er entdeckte in einer Klopapierrolle versteckt insgesamt vier in Kondome verpackte Handys. Als Polizisten den 25-Jährigen damit konfrontierten, gab er den Beamten zufolge zu, die Handys so ins Gericht geschmuggelt zu haben.
Die Geräte seien für einen befreundeten Häftling bestimmt gewesen, sagte der Mann demnach. Allerdings habe es an dem Gericht zu dieser Zeit keine Verhandlung in einem Fall gegeben, an dem ein Beschuldigter mit Bezug zu dem 25-Jährigen beteiligt gewesen wäre.
Die Handys stellte die Polizei trotzdem sicher, gegen den 25-Jährigen werde wegen einer Ordnungswidrigkeit ermittelt.


