Ammergauer Alpen:Wanderer stürzt bei der Brunnenkopfhütte ab

Große Klammspitze im Ammergau, 2014

Große Klammspitze in den Ammergauer Alpen

(Foto: Stephan Rumpf)

Rettungskräfte hatten auch in der Nacht nach dem Vermissten gesucht, doch am nächsten Tag konnten sie nur noch seine Leiche bergen.

Ein Wanderer ist in den Ammergauer Alpen etwa 100 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Nach Angaben der Polizei war der 68-Jährige allein oberhalb von Ettal im Landkreis Garmisch-Partenkirchen unterwegs zwischen Brunnenkopf und Großer Klammspitze.

Als der Murnauer am Samstagabend nicht mehr nach Hause kam, meldete ihn seine Ehefrau als vermisst. Noch am Abend suchten Bergwacht, Feuerwehr und Polizei nach dem Mann.

Da die nächtliche Suche mithilfe eines Polizeihubschraubers erfolglos blieb, wurde sie am Sonntagmorgen fortgesetzt. Rettungskräfte entdeckten die Leiche des Wanderers im Bereich der Brunnenkopfhütte unterhalb eines Aussichtspunktes: Der Mann war über steiles, felsdurchsetztes Gelände abgestürzt. Was zu dem Unglück führte, blieb erst einmal unklar.

Ebenfalls am Wochenende kam eine 39-Jährige im Berchtesgadener Land ums Leben: Sie kam bei einer Watzmann-Überquerung vom Weg ab und stürzte etwa 200 Meter die Ostwand hinunter. Die Helfer konnten nichts mehr für sie tun

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