Von der Talstation der Hochgratbahn ist es nicht weit, ein kurzer Anstieg, vorbei an der Unteren Lauchalpe, dann geht der Blick links den Hang hinauf. „Wer es nicht weiß, weiß nie, dass er es ist“, warnt Alpmeister Herbert Mader. Aber jetzt muss man es ja zum Glück nicht mehr wissen, man wird explizit darauf hingewiesen: Der Baum, von dem alle reden, die Ureibe von Steibis, ist frisch eingezäunt. Unten am Weg stehen zwei Bänke mit bestem Blick auf das Naturdenkmal. Am ältesten Baum Deutschlands läuft so schnell niemand mehr achtlos vorbei.
Naturdenkmal im AllgäuHier steht der älteste Baum Deutschlands
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„Ein traumhaftes Monument mit Spalten, Wülsten, Beulen, Rippen, Rissen und Löchern“ – die Ureibe bei Steibis.
Foto: Andreas Roloff/TU DresdenDie sogenannte Ureibe bei Steibis im Allgäu ist 1100 Jahre alt. Seit Donnerstag gehört sie zur Riege der deutschen Nationalerbe-Bäume. Forstwissenschaftler Andreas Roloff will Uralt-Bäume besser erforschen.
Von Florian Fuchs
