Selbstverständlich trieb Hubert Aiwanger reine Fürsorge für das Volk, als er angesichts des großen Stromausfalls vor wenigen Tagen in Spanien und Portugal Bürgerinnen und Bürgern zur Anschaffung von Notstromaggregaten riet. Dass Experten seinen Vorschlag für ziemlich übertrieben und sogar gefährlich (man bräuchte Benzinvorräte für die Aggregate in Privathaushalten) halten, ficht den bayerischen Energieminister nicht an. Schließlich verkörpert er nach seinem Selbstverständnis den „gesunden Menschenverstand“, während Fachleute in der Regel keine Ahnung haben, wie er sie bei unterschiedlichsten Themen regelmäßig wissen lässt.
MeinungAnschaffung von NotstromaggregatenWie Aiwanger mit seinem Kaufappell die Menschen überfordert
Kommentar von Uwe Ritzer
Lesezeit: 1 Min.

Hubert Aiwanger schlägt vor, jeder Haushalt solle sich ein Notstromaggregat zulegen. Unsinn, sagen Fachleute. Außerdem lenkt der Minister mit seinem Appell davon ab, dass nicht der Einzelne für die Energieversorgung zuständig ist, sondern der Staat.

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