AfD in Bayern:Dann halt gegen das Impfen

AfD-Hochburg Deggendorf

In Deggendorf ruft Stephan Protschka, Chef der AfD Niederbayern, dass die Deutschen Angst hätten, ihre Meinung zu sagen, "in wos für an beschissenen Land samma eigentlich".

(Foto: dpa)

Das Megathema der AfD im Wahlkampf ist die Pandemiepolitik. Wie die Partei mit derber Rechtsfolklore versucht, Corona-Leugner an sich zu binden.

Von Johann Osel, Deggendorf/München

Corona-Impfungen für Jugendliche? "Schulen sind Orte zum Lernen, keine staatlich verordneten Fixerstuben", ruft Katrin Ebner-Steiner, "Hände weg von unseren Kindern!" Die AfD-Fraktionschefin steht auf dem Oberen Stadtplatz in Deggendorf, sie trägt weder Dirndl noch Burka. Mit der Tracht hatte sie es im Bundestagswahlkampf vor vier Jahren zu einiger Prominenz gebracht, die "Populistin im Dirndl" lockte Reporter von nah und fern nach Niederbayern. In der Burka hüpfte sie 2017 krawallig bei einem Auftritt von Angela Merkel in Ostbayern herum. Heute trägt Ebner-Steiner Hose und Steppweste, pragmatisches Mama-Outfit sozusagen - vielleicht dem Herbstwind geschuldet oder zur Untermalung ihrer Thesen: Als Mutter sei sie in Sorge, "dass mehr Kinder am Impfen sterben oder krank werden als am Virus selbst".

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