Welt-Adipositas-TagMehr als eine Million Bayern sind viel zu dick

Eine krankhaft übergewichtige Frau treibt Sport im Rahmen eines Adipositas-Therapie-Programms. Auch in Bayern gibt es mehr als eine Million Betroffene.
Eine krankhaft übergewichtige Frau treibt Sport im Rahmen eines Adipositas-Therapie-Programms. Auch in Bayern gibt es mehr als eine Million Betroffene. Jan Woitas/dpa

Die Zahl der Bayern, die an krankhaftem Übergewicht leiden, geht in die Million, auch Kinder sind betroffen. Was die Gesundheitsministerin dazu sagt.

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Mehr als eine Million Menschen in Bayern sind viel zu dick – und das belastet das Gesundheitssystem. Allein im Freistaat beliefen sich die Kosten für Betroffene von Adipositas auf geschätzt rund 197 Millionen Euro, wie Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) mitteilte. Ihren Angaben zufolge waren im Jahr 2024 rund 1,1 Millionen der gesetzlich Versicherten in Bayern von Adipositas, also krankhaftem Übergewicht, betroffen.

Gerlach zitierte zum Welt-Adipositas-Tag das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wonach bei der Schuleingangsuntersuchung für das Schuljahr 2023/24 in Bayern 3,6 Prozent der Kinder stark übergewichtig waren und weitere 4,9 Prozent übergewichtig.

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Bei den Erwachsenen seien laut dem letzten Mikrozensus etwa 15 Prozent stark übergewichtig, weitere rund 35 Prozent übergewichtig – Tendenz seit 2009 leicht steigend. Mit einem „Masterplan Prävention für Bayern“ will Gerlach der Entwicklung entgegenwirken. „Starkes Übergewicht bedeutet eine körperliche und psychische Belastung für die Betroffenen. Es kann auch zu Folgeerkrankungen führen. Wichtig sind deshalb ausreichend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung bereits im frühen Kindesalter“, sagte die Ministerin.

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